24h-Rennen-Premiere mit Höhen und Tiefen

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Von einem anstrengenden Rennen gezeichnet - Der NEXEN-MINI nach Tagesanbruch

Rent4Ring-Racing gelingt bei der 24h-Rennen Premiere der zweite Rang in der Klasse SP 2T mit dem NEXEN-MINI. Nach einem unverschuldeten Unfall bei Einbruch der Nacht reparierte das Team den MINI in rekordverdächtiger Zeit und machte damit die Weiterfahrt überhaupt möglich. Am Ende der 24-stündigen Renndistanz stand neben dem zweiten Platz in der Klasse der 81. Gesamtrang zu buche.

„Wenn man sich die Streckenverhältnisse am Samstagabend anschaut grenzt es fast an ein Wunder, dass wir trotz Slick-Reifen keinen Unfall in dieser Phase hatten. Dadurch war der Unfall nach dem Restart um so bitterer, doch die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht und den MINI in Rekordzeit wieder auf die Strecke gebracht“, sagte Ralf Zensen. „Dass wir am Ende noch Platz zwei holen und so weit nach vorne kommen, hätten wir gestern Abend niemals gedacht. Ein riesiges Dankeschön geht außerdem an unsere Partner und an Racing for Friends rund um Lothar Sausemuth, die uns bei diesem Event unterstützt haben.“ Ralph Beck, der das Unwetter im Auto erlebte, ergänzte:"Viele erfahrene Fahrer haben noch selten ein solches 24H Rennen erlebt. Die Verhältnisse waren alles andere als einfach. Jeder der es ins Ziel geschafft hat, vollbrachte eine Meisterleistung. Auch all den Zuschauern, die trotz des Wetters an der Strecke standen, zolle ich großen Respekt."

Die Fahrer Ralph Beck, Jürgen Bretschneider, Steffen Fürsch und Ralf Zensen ließen das Wochenende - auch auf Grund des wechselhaften Wetters, zunächst vorsichtig angehen. In den Qualifikationstrainings am Donnerstagabend und Freitagmorgen absolvierte der MINI lediglich seine Pflichtrunden und ein paar Funktionstests. Trotzdem reichte es am Ende zum dritten Startplatz in der hart umkämpften Klasse SP 2T, in der drei Werksautos von Hyundai und Toyota an den Start gingen. Die zweitschnellste Zeit der Klasse verfehlte Bretschneider in seiner letzten Qualifikationsrunde durch eine Gelb-Phase um nur 0.5 Sekunden.

Den Rennstart am Samstagnachmittag vor über 185.000 Fans übernahm Ralph Beck. Nur vier Runden nach Beginn sorgte ein Unwetter für Chaos auf der Strecke, viele Unfälle und schließlich für eine Rennunterbrechnung mit der roten Flagge. Beck trotzte den widrigen Verhältnissen und brachte den NEXEN-MINI ohne Schäden zurück in die rettende Boxengasse.

Knapp drei Stunden dauerte die Rennpause, ehe die Aufräumarbeiten abgeschlossen und die Strecke wieder in einem fahrbaren Zustand waren. Das Rennen wurde um 19:00 Uhr mit drei Formationsrunden erneut gestartet. In der anbrechenden Dunkelheit dann der Schock für Rent4Ring-Racing. In einem unverschuldeten Rennunfall hatte Beck einen heftigen Einschlag im Bereich Schwedenkreuz, konnte den MINI aber an die Box zurückschleppen. Durch eine schnelle Reparatur war der MINI nach nur fünf Runden zurück auf der Strecke. In der Folge des Unfalls traten zwar immer wieder Schäden auf, doch dank rekordverdächtigem Tempo bei den Reparaturarbeiten verlor man nur noch wenig Zeit. Insgesamt kostete der Zwischenfall Beck, Bretschneider, Fürsch und Zensen durch die Standzeit knapp sieben Runden.

Im weiteren Rennverlauf absolvierte das Fahrerquartett und das Team einen Null-Fehler-Job und kämpfte sich immer weiter nach vorne. In der Nacht war das Team zeitweise mehr als eine Minute pro Runde schneller als die Konkurrenz. Auch nach Tagesanbruch machte der arg gebeutelte MINI trotz der starken Beschädigung mit konstant schnellen Rundenzeiten viele Positionen im Klassement gut. Schlussendlich überquerte Zensen am Steuer die Ziellinie in der zweiten Klassenposition und einem den Umständen entsprechendem hervorragenden 81. Gesamtrang.

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